Aug 05

Wildtiere vor unserer Haustür

Ein Bericht der Wochenzeitung Emmenthal Entlebuch. Erscheinungsdatum: 1.8.2019, Fotos: Margrit-Marti-Guillebeau

Karten, Briefe versus E-Mail oder Whatsapp

Was erfreut euch mehr, die elektronische oder die Papierpost? Meiner Meinung nach ist die Papierpost wertiger in vielerlei Hinsicht. Der Schreiber ist gedanklich oft mehr mit dem Empfänger verbunden während des Schreibens. Man überlegt oft besser, was man wie schreiben will. Sogar die Handschrift enthält Emotionen Der Schreiber muss für einen, an einen Termin gebundenen Anlass rechtzeitig dran denken zu schreiben und die Karte/den Brief rechtzeitig zur Post zu bringen und anderes mehr. Wenn man die Leute fragt, ob sie gerne Karten/Briefe schreiben, wird dies oft verneint mit der Begründung: Ich kann nicht schreiben, ich schreibe nicht gerne, ich habe eine schreckliche Schrift usw. – Sind dies nicht alles Gründe, welche sich daraus ergeben, dass die Routine fehlt? Auf die Frage, ob sich die Leute freuen, wenn Sie handgeschriebene Post erhalten, kommt fast ausnahmslos ein ja. Warum wohl??? Wenn Sie eine Fotokarte aus meinem Sortiment, Naturfotografie, alles selber fotografiert, auswählen, punkten Sie ganz besonders. Alle Karten sind über den Shop erhältlich: http://natur-fotograefin.ch/Wordpress/shop/. Die Bestellungen werden immer sofort bearbeitet und versandt. Hier ein Zitat aus dem Artikel «Spiegel der Persönlichkeit» aus der Coop-Zeitung vom März 2018: Ob ein handgeschriebener Liebesbrief wertvoller ist als dieselben Worte in den Computer getippt, in einer […]
Okt 09

Junge Nilgänse am 8. Oktober 2017 entdeckt.

Mir scheint dass diese jungen Nilgänse noch sehr klein sind, um für die kalte Jahreszeit gewappnet zu sein. Das Bild ist qualitativ schlecht. Die Distanz zu diesen Tieren war mindestens 300 Meter. Ich wollte die Vögel nicht unnötig stören.

Camargue, 17.-24.7.2017

Mein Sohn war mit seinem kleinen Segelboot an der Küste des Mittelmeeres unterwegs. Auf seiner Rückreise besuchte ich ihn für eine Woche. Ich stieg in Frankreich, Sète zu, dann ging es mit gelegtem Mast durch eine Schleuse und durch den «Canal Rhone à Sète», dann weiter in die «Petite Rhone» und zum Schluss in die Rhone. In der 1. Etappe habe ich die meisten Fotos gemacht, frei aus der Hand und aus dem fahrenden Schiff. Die ganze Kanalfahrt bis und mit Rhone war ein Naturparadies, wunderschön. Ich habe noch andere, unbekannte Vögel gesehen, konnte leider nicht alle mit der Kamera einfangen. Diese Reise führte uns durch die Rhone bis «Port Saint Louis du Rhone». Um in diesen Hafen zu gelangen passierten wir wieder eine Schleuse. In diesem Hafen wurde der Mast wieder gestellt, Kleider, Bettwäsche gewaschen und weiter an der Küste des Mittelmeeres entlang. In Cassis habe ich mich dankend verabschiedet und bin mit dem Zug nach Hause gefahren. Mit einem Klick auf den Titel können Sie die Fotos sehen.
Jul 31

Wie der Kuckuck gross wird

Ich habe eine sehr spektakuläre Beobachtung gemacht. Ein Teichrohrsänger, ein recht kleiner Vogel versorgte ganz fleissig einen jungen Kuckuck. Wenn dieser seinen Schnabel öffnete, hätte der Kopf des Teichrohrsängers im Schlund des Kuckucks genügend Platz gehabt…, puuuh, das sah doch etwas gefürchig aus! Der Kuckuck hat eine Größe von ca. 34 cm. Vorkommen und Verbreitung ist in ganz. Sogar in Nordskandinavien am Eismeer. Lebensraum: Der Kuckuck bevorzugt Seenlandschaften, Hochmoore, Parks, Waldränder, Sumpflandschaften. Es wird immer nur ein Ei in ein fremdes Nest gelegt und nur bei Singvögeln, die sich von Insekten ernähren. Die Brutdauer beim Kuckucksei beträgt 12 Tage. Wenn der kleine Kuckuck geschlüpft ist fängt er sofort damit an die restlichen Eier oder die schon ausgebrüteten Kücken aus dem Nest zu schmeißen. Die Nestlingsdauer beträgt beim Kuckuck bis zu 24 Tage und er wird dann noch ca. 3 Wochen von den Pflegeeltern gefüttert. Der Kuckuck gehört zu den Zugvögeln. Mitte April kommt der Kuckuck aus seinem Winterquartier (Afrika) und im September fliegt er alleine, im Gegensatz zu den Vögeln die in großen Schwärmen wie die Stare fliegen, nach Afrika zum überwintern. Das liegt in seinen Genen, genauso wie er die Eier und die anderen Jungen aus dem Nest wirft.
Jun 13

Flugschule – Unterricht

Die beiden jungen Turmfalken waren richtig süss. Die Mutter flog immer wieder oben drüber und kommunizierte mit ihnen. Auf einem Bild sieht man sehr gut, wie das Junge nach oben blickt. Kurze Flüge waren auch schon möglich. Sie kamen aber immer wieder zurück. Ihr Nest ist ganz in der Nähe. Diesen Kleinen wünsche ich viel Glück!                      
Jun 11

Elster und Mäusebussard

Was diesem Angriffen der Elster auf den Mäusebussard vorangegangen ist, habe ich nicht mitbekommen. Möglicherweise hatte es der Mäusebussard auf die Jungen der Elster abgesehen?! Jedenfalls nach Freundschaft sieht es nicht aus!          

Der Biber – der Nachtarbeiter

Ich habe einen Biber kennengelernt. Er ist abends sehr schnell schwimmend unterwegs, macht zwischendurch kleine Abstecher an Land, knabbert hie und da etwas, z.B. von dünnen Ästen bis zu Baumstämmen. Da dieses Tier nachtaktiv ist gestaltet sich das Fotografieren etwas schwierig. Man erkennt ihn immerhin auf den folgenden Bildern ;-)!            

Das Brautgeschenk

Während der Balzzeit machen Vogelmännchen den Weibchen Geschenke . Diese Geschenke nennt man Brautgeschenke. Einige Vögel begeistern die Weibchen mit einer Beere, einem Käfer oder sonst einem Leckerbissen. Dieser Greifvogel, ein Schwarzmilan, schenkt dem Weibchen eine Maus. Ich finde das rührend, dass in der Tierwelt solch schöne Dinge geschehen.      
Apr 15

Der Gartenrotschwanz, ein vom Aussterben bedrohter Vogel

    Er ist wie der Hausrotschwanz um die 13 bis 14,5 Zentimeter lang. Das Gewicht beträgt zwischen 12 und 20 Gramm. Der Gartenrotschwanz ist einer unserer prächtigsten Singvögel. Er ist ein Langstreckenzieher und verbringt die Hälfte des Jahres in Nachbarschaft exotischer Vogelarten in der Sahelzone. Er sitzt meist auf niedrigeren Ästen oder kleineren Büschen und zittert dabei auffallend mit dem Schwanz. Zur Nahrungssuche fliegt er kurz auf den Boden oder fängt Insekten während eines kurzen Fluges in der Luft. Seit den Sechzigerjahren hat er besonders in den Niederungen viel Terrain eingebüsst. Vielerorts sind in den verbliebenen Obstbaugebieten nur noch einzelne Männchen mit ihrem wehmütig tönenden Gesang anzutreffen. Als Hauptursachen dafür werden neben Lebensraumzerstörungen in den Brutgebieten vor allem tiefgreifende Veränderungen in den afrikanischen Überwinterungsgebieten, wie verstärkter Pestizid- beziehungsweise Insektizideinsatz oder die folgenschwere Ausdehnung der Sahelzone, angenommen. 15.4.2016