Berichte

Der Biber – der Nachtarbeiter

Ich habe einen Biber kennengelernt. Er ist abends sehr schnell schwimmend unterwegs, macht zwischendurch kleine Abstecher an Land, knabbert hie und da etwas, z.B. von dünnen Ästen bis zu Baumstämmen. Da dieses Tier nachtaktiv ist gestaltet sich das Fotografieren etwas schwierig. Man erkennt ihn immerhin auf den folgenden Bildern ;-)!            

Die Gämse hat die Kirschen entdeckt

Normalerweise frisst die Gämse junge Triebe der Alpensträucher (Alpenrose, Erle, Weide, Wacholder, Kiefer), Kräuter und Gräser. Warum nicht einmal etwas anderes probieren, dachte sich wohl diese Gämse. Sie sieht in ihrem Tun schon recht geübt aus, macht es also bestimmt nicht das 1. Mal.  

Rehböcke hielten einen Revierkampf

Heute wurde ich Zeuge eines Revierkampfes von zwei Rehböcken. Sie gingen nicht zimperlich miteinander um. Ich glaube gesehen zu haben dass der eine eine Verletzung davon trug. Leider war die Distanz zu den Tieren sehr gross, ca 50 – 80 Meter. Deshalb sind die Bilder nicht scharf geraten. Mehr zu diesem Thema können Sie unter folgendem Link nachlesen: http://www.wildundhund.de/wild/3070-wild-und-hund-wild

Auge in Auge mit der Bache

    Diesmal war ich den Wildschweinen so nahe, dass ich mir überlegte, was wohl im Kopf der Bache vorgeht, wohin ich rennen soll, falls sie plötzlich einen Angriff starten sollte. Im Nachhinein denke ich, dass es sein könnte, dass sie nur dachte: Ah… schon wieder diese Person mit dem langen Teleobjektiv, ach die klickt ja nur = nicht gefährlich! Jedenfalls war es ein super Erlebnis. – Vor all den Wildschweinbegegnungen ab Ende des letzten Jahres kannte ich nur das Wildschwein im Tierpark Dählhölzli. 27. Januar 2015

Die Wildschweine haben Hunger

Die Wildschweinjagd dauert vom 2. August bis 31. Januar. Die Tiere merken das sehr schnell und betreten ihre üblichen Nahrungsquellen (Felder) während dieser Zeit nicht mehr. Dort wo diese Aufnahmen entstanden sind, ist Naturschutzgebiet und das Jagen ist dort nicht erlaubt. So können sich die Wildschweine wenigstens dort einigermassen sicher fühlen. Allerdings ist das Nahrungsangebot während des Winters sowieso viel kleiner und wenn die Tiere dann noch zurückgedrängt werden, haben sie es um einiges schwerer zu ihrer Nahrung zu kommen. Jedenfalls grasen diese beiden Wildschweine ziemlich gierig. (unter Videos gibt es dazu noch einen Kurzfilm und die Bilder sind ebenfalls unter Fotos/Säugetiere eingeordnet) 26. Dezember 2014

Endlich bin ich einem Wildschwein begegnet

Seit dem Frühjahr haben wir (ich und mein Mann) vieles unternommen, manche Strategie ausgeheckt, Wissen vom Wildhüter geholt, mitten in der Nacht aufgestanden, um uns vor Tagesanbruch in die richtige Position zu bringen…., immer ohne Erfolg! Heute Nachmittag war ich im Fanel am Neuenburgersee. Es war bereits 17:45h, als ich mich auf dem Rückweg befand. Der Himmel war schon stark bewölkt und während ich so am „Schleichen“ war, sah ich weit vorne plötzlich ein Tier verschwinden. Ich erkannte es nicht, dachte aber, dass es ein Wildschwein sein könnte. So beschleunigte ich meinen leisen Gang und siehe da – plötzlich graste da ein Wildschwein. Für ein paar Klicks hat’s gereicht, dann war der Teufel los. Es waren insgesamt 3 Wildschweine da. Richtig gesehen habe ich nur das auf dem Foto, eines war im Schilf, das 3. Befand sich alleine auf der anderen Wegseite und schoss plötzlich wie ein Geschoss vor mir über den Weg zu den anderen. Alle drei machten sich dann durchs Schilf auf und davon. 29. September 2014
Okt 09

Junge Nilgänse am 8. Oktober 2017 entdeckt.

Mir scheint dass diese jungen Nilgänse noch sehr klein sind, um für die kalte Jahreszeit gewappnet zu sein. Das Bild ist qualitativ schlecht. Die Distanz zu diesen Tieren war mindestens 300 Meter. Ich wollte die Vögel nicht unnötig stören.
Jul 31

Wie der Kuckuck gross wird

Ich habe eine sehr spektakuläre Beobachtung gemacht. Ein Teichrohrsänger, ein recht kleiner Vogel versorgte ganz fleissig einen jungen Kuckuck. Wenn dieser seinen Schnabel öffnete, hätte der Kopf des Teichrohrsängers im Schlund des Kuckucks genügend Platz gehabt…, puuuh, das sah doch etwas gefürchig aus! Der Kuckuck hat eine Größe von ca. 34 cm. Vorkommen und Verbreitung ist in ganz. Sogar in Nordskandinavien am Eismeer. Lebensraum: Der Kuckuck bevorzugt Seenlandschaften, Hochmoore, Parks, Waldränder, Sumpflandschaften. Es wird immer nur ein Ei in ein fremdes Nest gelegt und nur bei Singvögeln, die sich von Insekten ernähren. Die Brutdauer beim Kuckucksei beträgt 12 Tage. Wenn der kleine Kuckuck geschlüpft ist fängt er sofort damit an die restlichen Eier oder die schon ausgebrüteten Kücken aus dem Nest zu schmeißen. Die Nestlingsdauer beträgt beim Kuckuck bis zu 24 Tage und er wird dann noch ca. 3 Wochen von den Pflegeeltern gefüttert. Der Kuckuck gehört zu den Zugvögeln. Mitte April kommt der Kuckuck aus seinem Winterquartier (Afrika) und im September fliegt er alleine, im Gegensatz zu den Vögeln die in großen Schwärmen wie die Stare fliegen, nach Afrika zum überwintern. Das liegt in seinen Genen, genauso wie er die Eier und die anderen Jungen aus dem Nest wirft.
Jun 13

Flugschule – Unterricht

Die beiden jungen Turmfalken waren richtig süss. Die Mutter flog immer wieder oben drüber und kommunizierte mit ihnen. Auf einem Bild sieht man sehr gut, wie das Junge nach oben blickt. Kurze Flüge waren auch schon möglich. Sie kamen aber immer wieder zurück. Ihr Nest ist ganz in der Nähe. Diesen Kleinen wünsche ich viel Glück!                      
Jun 11

Elster und Mäusebussard

Was diesem Angriffen der Elster auf den Mäusebussard vorangegangen ist, habe ich nicht mitbekommen. Möglicherweise hatte es der Mäusebussard auf die Jungen der Elster abgesehen?! Jedenfalls nach Freundschaft sieht es nicht aus!          

Das Brautgeschenk

Während der Balzzeit machen Vogelmännchen den Weibchen Geschenke . Diese Geschenke nennt man Brautgeschenke. Einige Vögel begeistern die Weibchen mit einer Beere, einem Käfer oder sonst einem Leckerbissen. Dieser Greifvogel, ein Schwarzmilan, schenkt dem Weibchen eine Maus. Ich finde das rührend, dass in der Tierwelt solch schöne Dinge geschehen.      
Apr 15

Der Gartenrotschwanz, ein vom Aussterben bedrohter Vogel

    Er ist wie der Hausrotschwanz um die 13 bis 14,5 Zentimeter lang. Das Gewicht beträgt zwischen 12 und 20 Gramm. Der Gartenrotschwanz ist einer unserer prächtigsten Singvögel. Er ist ein Langstreckenzieher und verbringt die Hälfte des Jahres in Nachbarschaft exotischer Vogelarten in der Sahelzone. Er sitzt meist auf niedrigeren Ästen oder kleineren Büschen und zittert dabei auffallend mit dem Schwanz. Zur Nahrungssuche fliegt er kurz auf den Boden oder fängt Insekten während eines kurzen Fluges in der Luft. Seit den Sechzigerjahren hat er besonders in den Niederungen viel Terrain eingebüsst. Vielerorts sind in den verbliebenen Obstbaugebieten nur noch einzelne Männchen mit ihrem wehmütig tönenden Gesang anzutreffen. Als Hauptursachen dafür werden neben Lebensraumzerstörungen in den Brutgebieten vor allem tiefgreifende Veränderungen in den afrikanischen Überwinterungsgebieten, wie verstärkter Pestizid- beziehungsweise Insektizideinsatz oder die folgenschwere Ausdehnung der Sahelzone, angenommen. 15.4.2016
Sep 27

Der Fischadler in der Schweiz

Der Fischadler war in der Schweiz ausgestorben. 1914 war die letzte bekannte Brut. Der westschweizer Verein „Nos Oiseaux“ hat zu seinem 100-jährigen Jubiläum das Projekt der Wiederansiedelung des Fischadlers in Angriff genommen. Der Verein hat nun 2015 von der schottischen Regierung 2 weibliche und 4 männliche Fischadler geschenkt erhalten. Diese wurden im Areal des Gefängnisses Belchasse (FR) in Volieren grossgezogen. Seit August sind sie frei. Im September werden sie zum Überwintern nach Westafrika fliegen. Weitere Infos dazu finden Sie unter: http://www.blick.ch/news/schweiz/wildtiere-auf-freiburger-gefaengnisareal-werden-junge-raubvoegel-verwoehnt-id3988681.html Vielleicht ist der Fischadler auf dem Bild vom 24.9.2015 einer davon?!

Camargue, 17.-24.7.2017

Mein Sohn war mit seinem kleinen Segelboot an der Küste des Mittelmeeres unterwegs. Auf seiner Rückreise besuchte ich ihn für eine Woche. Ich stieg in Frankreich, Sète zu, dann ging es mit gelegtem Mast durch eine Schleuse und durch den «Canal Rhone à Sète», dann weiter in die «Petite Rhone» und zum Schluss in die Rhone. In der 1. Etappe habe ich die meisten Fotos gemacht, frei aus der Hand und aus dem fahrenden Schiff. Die ganze Kanalfahrt bis und mit Rhone war ein Naturparadies, wunderschön. Ich habe noch andere, unbekannte Vögel gesehen, konnte leider nicht alle mit der Kamera einfangen. Diese Reise führte uns durch die Rhone bis «Port Saint Louis du Rhone». Um in diesen Hafen zu gelangen passierten wir wieder eine Schleuse. In diesem Hafen wurde der Mast wieder gestellt, Kleider, Bettwäsche gewaschen und weiter an der Küste des Mittelmeeres entlang. In Cassis habe ich mich dankend verabschiedet und bin mit dem Zug nach Hause gefahren. Mit einem Klick auf den Titel können Sie die Fotos sehen.
Feb 01

Foto-Workshop im Papiliorama

  Am Samstag, 31.01.2015 hatten wir einen lehrreichen Foto-Workshop unter der fachkundigen Leitung der Fotografin, Kathrin Martz (www.kathrin-martz.ch), im Papiliorama in Kerzers. 31. Januar 2015  

Karten, Briefe versus E-Mail oder Whatsapp

Was erfreut euch mehr, die elektronische oder die Papierpost? Meiner Meinung nach ist die Papierpost wertiger in vielerlei Hinsicht. Der Schreiber ist gedanklich oft mehr mit dem Empfänger verbunden während des Schreibens. Man überlegt oft besser, was man wie schreiben will. Sogar die Handschrift enthält Emotionen Der Schreiber muss für einen, an einen Termin gebundenen Anlass rechtzeitig dran denken zu schreiben und die Karte/den Brief rechtzeitig zur Post zu bringen und anderes mehr. Wenn man die Leute fragt, ob sie gerne Karten/Briefe schreiben, wird dies oft verneint mit der Begründung: Ich kann nicht schreiben, ich schreibe nicht gerne, ich habe eine schreckliche Schrift usw. – Sind dies nicht alles Gründe, welche sich daraus ergeben, dass die Routine fehlt? Auf die Frage, ob sich die Leute freuen, wenn Sie handgeschriebene Post erhalten, kommt fast ausnahmslos ein ja. Warum wohl??? Wenn Sie eine Fotokarte aus meinem Sortiment, Naturfotografie, alles selber fotografiert, auswählen, punkten Sie ganz besonders. Alle Karten sind über den Shop erhältlich: http://natur-fotograefin.ch/Wordpress/shop/. Die Bestellungen werden immer sofort bearbeitet und versandt. Hier ein Zitat aus dem Artikel «Spiegel der Persönlichkeit» aus der Coop-Zeitung vom März 2018: Ob ein handgeschriebener Liebesbrief wertvoller ist als dieselben Worte in den Computer getippt, in einer […]
Mrz 29

Koffermarkt Frühling 2015

Mit dem Koffermarkt vom 28. März 2015 im Rössli Wahlendorf war ich das erste Mal mit meinen Grusskarten und Bilder vor Publikum. Am Vormittag war Bilderbuchwetter und so blieben die Leute aus. Ab dem Mittag hat sich das Wetter schon etwas verschlechtert und wir konnten davon profitieren. Die Besucher interessierten sich vor allem für mein grosses Sortiment an Grusskarten, hergestellt aus meinen eigenen Fotos. Es kam zu interessanten Gesprächen und verkauft habe ich recht gut. Bilanz: Es war eine gute Erfahrung, ein schöner Tag mit guter Stimmung. Meine Karten haben den Leuten gefallen. Das war es, was ich dort spüren, respektive erfahren wollte. … und ich mache weiter!