Aug 05

Wildtiere vor unserer Haustür

Ein Bericht der Wochenzeitung Emmenthal Entlebuch. Erscheinungsdatum: 1.8.2019, Fotos: Margrit-Marti-Guillebeau

Der Biber – der Nachtarbeiter

Ich habe einen Biber kennengelernt. Er ist abends sehr schnell schwimmend unterwegs, macht zwischendurch kleine Abstecher an Land, knabbert hie und da etwas, z.B. von dünnen Ästen bis zu Baumstämmen. Da dieses Tier nachtaktiv ist gestaltet sich das Fotografieren etwas schwierig. Man erkennt ihn immerhin auf den folgenden Bildern ;-)!            

Die Gämse hat die Kirschen entdeckt

Normalerweise frisst die Gämse junge Triebe der Alpensträucher (Alpenrose, Erle, Weide, Wacholder, Kiefer), Kräuter und Gräser. Warum nicht einmal etwas anderes probieren, dachte sich wohl diese Gämse. Sie sieht in ihrem Tun schon recht geübt aus, macht es also bestimmt nicht das 1. Mal.  

Rehböcke hielten einen Revierkampf

Heute wurde ich Zeuge eines Revierkampfes von zwei Rehböcken. Sie gingen nicht zimperlich miteinander um. Ich glaube gesehen zu haben dass der eine eine Verletzung davon trug. Leider war die Distanz zu den Tieren sehr gross, ca 50 – 80 Meter. Deshalb sind die Bilder nicht scharf geraten. Mehr zu diesem Thema können Sie unter folgendem Link nachlesen: http://www.wildundhund.de/wild/3070-wild-und-hund-wild

Auge in Auge mit der Bache

    Diesmal war ich den Wildschweinen so nahe, dass ich mir überlegte, was wohl im Kopf der Bache vorgeht, wohin ich rennen soll, falls sie plötzlich einen Angriff starten sollte. Im Nachhinein denke ich, dass es sein könnte, dass sie nur dachte: Ah… schon wieder diese Person mit dem langen Teleobjektiv, ach die klickt ja nur = nicht gefährlich! Jedenfalls war es ein super Erlebnis. – Vor all den Wildschweinbegegnungen ab Ende des letzten Jahres kannte ich nur das Wildschwein im Tierpark Dählhölzli. 27. Januar 2015

Die Wildschweine haben Hunger

Die Wildschweinjagd dauert vom 2. August bis 31. Januar. Die Tiere merken das sehr schnell und betreten ihre üblichen Nahrungsquellen (Felder) während dieser Zeit nicht mehr. Dort wo diese Aufnahmen entstanden sind, ist Naturschutzgebiet und das Jagen ist dort nicht erlaubt. So können sich die Wildschweine wenigstens dort einigermassen sicher fühlen. Allerdings ist das Nahrungsangebot während des Winters sowieso viel kleiner und wenn die Tiere dann noch zurückgedrängt werden, haben sie es um einiges schwerer zu ihrer Nahrung zu kommen. Jedenfalls grasen diese beiden Wildschweine ziemlich gierig. (unter Videos gibt es dazu noch einen Kurzfilm und die Bilder sind ebenfalls unter Fotos/Säugetiere eingeordnet) 26. Dezember 2014

Endlich bin ich einem Wildschwein begegnet

Seit dem Frühjahr haben wir (ich und mein Mann) vieles unternommen, manche Strategie ausgeheckt, Wissen vom Wildhüter geholt, mitten in der Nacht aufgestanden, um uns vor Tagesanbruch in die richtige Position zu bringen…., immer ohne Erfolg! Heute Nachmittag war ich im Fanel am Neuenburgersee. Es war bereits 17:45h, als ich mich auf dem Rückweg befand. Der Himmel war schon stark bewölkt und während ich so am „Schleichen“ war, sah ich weit vorne plötzlich ein Tier verschwinden. Ich erkannte es nicht, dachte aber, dass es ein Wildschwein sein könnte. So beschleunigte ich meinen leisen Gang und siehe da – plötzlich graste da ein Wildschwein. Für ein paar Klicks hat’s gereicht, dann war der Teufel los. Es waren insgesamt 3 Wildschweine da. Richtig gesehen habe ich nur das auf dem Foto, eines war im Schilf, das 3. Befand sich alleine auf der anderen Wegseite und schoss plötzlich wie ein Geschoss vor mir über den Weg zu den anderen. Alle drei machten sich dann durchs Schilf auf und davon. 29. September 2014